Geld in der Dominikanischen Republik: Währung, Geldwechsel, Geldautomaten
Die Währung der Dominikanischen Republik ist der Dominikanische Peso (DOP), aber mit US-Dollar kann man fast überall bezahlen: Touren, Taxis, Hotels, Souvenirs. Die eigentliche Frage ist nicht «Nehmen sie Dollar?», sondern «Zu welchem Kurs?» - und genau hier stecken die Details, die über die Reise hinweg eine spürbare Summe sparen.
Den aktuellen Kurs des Peso zu Dollar und Euro zeigt unser Währungsrechner - er wird täglich aktualisiert. In diesem Artikel geht es um die Praxis: welches Geld man mitnimmt, wo man wechselt, wo man abhebt und womit man in welcher Situation bezahlt.
| Frage | Kurz |
|---|---|
| Währung | Dominikanischer Peso (DOP, RD$) |
| Kurs | ~60 Pesos für 1 USD, aktuell im Rechner |
| Das $-Zeichen | Auch Peso-Preise werden mit $ geschrieben - im Zweifel nachfragen |
| Werden Dollar akzeptiert? | Ja, fast überall; Wechselgeld gibt es in Pesos |
| Karten | Supermärkte, Restaurants, Hotels - ja; oft auch im Colmado; Märkte und Guaguas - Bargeld |
| Wo wechseln | Casas de cambio - bester Kurs; Flughafen - schlechtester |
| Geldautomaten | RD$200-300 lokale Gebühr pro Abhebung + Gebühr Ihrer Bank |
| Bargeld pro Tag | $50-100 pro Person außerhalb des Hotels |
Die Währung: der Dominikanische Peso

Der Peso wird als RD$ oder einfach $ geschrieben - und genau das ist die größte Falle für Touristen. Ein Preisschild «$500» im lokalen Laden bedeutet 500 Pesos, nicht Dollar. Im Zweifel fragen: «¿pesos o dólares?» - die Frage ist hier völlig üblich.
Der Kurs schwankt um die 60 Pesos pro Dollar, bewegt sich aber. Vor der Reise und vor Ort lohnt der Blick in den Rechner: dort gibt es den Live-Kurs von USD, EUR und CAD zum Peso und Umrechnungstabellen für gängige Beträge.
Euro und kanadische Dollar lassen sich in den Touristenzonen ebenfalls problemlos wechseln.
Dollar oder Pesos: womit bezahlen
Die einfache Regel: große Ausgaben in Dollar, kleine in Pesos.
Dollar passen dort, wo es um größere Beträge geht: Ausflüge, Transfers, Mieten, die Rechnung im Touristenrestaurant, das Hotel. Unsere Touren zum Beispiel werden am Tag des Ausflugs bar beim Fahrer bezahlt - in USD oder Pesos, wie es Ihnen lieber ist.
Pesos braucht man für alles Kleine und Lokale: den Colmado (den Mini-Markt an der Ecke), die Guagua (den lokalen Kleinbus), Obst am Straßenrand, Streetfood, kleine Trinkgelder. Viele Colmados nehmen inzwischen auch Karten, aber verlassen sollte man sich darauf nicht - Bargeld in Pesos funktioniert immer. Einen Dollarschein nimmt man dort vielleicht an, das Wechselgeld wird aber in Pesos und zum eigenen Kurs berechnet - meist nicht zu Ihren Gunsten.
Scheine und Münzen
Peso-Scheine: 50, 100, 200, 500, 1000 und 2000. Münzen: 1, 5, 10 und 25 Pesos.
Ein praktischer Punkt: Im Colmado oder beim Taxifahrer gibt es auf einen 2000-Peso-Schein oft kein Wechselgeld. Bitten Sie beim Geldwechsel um kleine Scheine («billetes pequeños») und halten Sie einen Vorrat an 100ern und 200ern.
Bei Dollar gilt das Gegenteil: Die Scheine müssen intakt und sauber sein. Eingerissene, geklebte, stark abgenutzte Scheine und alte Serien werden oft nicht angenommen - prüfen Sie Ihr Bargeld vor dem Abflug.
Wo man Geld wechselt
Vom besten Kurs zum schlechtesten:
Casas de cambio - Wechselstuben. Meist der beste Kurs und keine Warteschlangen. Es gibt sie in jeder Stadt, in Touristenzonen an jeder Ecke. Die Kurstafel hängt außen - mehrere zu vergleichen ist einfach.
Banken - Banco Popular, Banreservas, BHD. Der Kurs ist etwas schlechter als in den Wechselstuben, dafür zuverlässig. Reisepass mitbringen und Wartezeit einplanen. Öffnungszeiten etwa 8:00-17:00 Uhr werktags, samstags bis mittags.
Hotels - bequem, aber mit deutlich schlechterem Kurs. Eine Notlösung.
Der Flughafen - der schlechteste Kurs im Land. Wer direkt nach der Landung Pesos braucht, wechselt das Minimum - für Taxi und erste Kleinigkeiten - und den Rest in der Stadt.
Die Wechselquittung aufbewahren: Mit ihr lassen sich übrig gebliebene Pesos vor dem Rückflug leichter zurücktauschen.
Geldautomaten

Geldautomaten (cajeros) stehen an Bankfilialen, in La-Sirena-Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Sie geben Pesos auf internationale Visa- und Mastercard-Karten aus.
Rechnen Sie die Gebühren mit: Die lokale Bank verlangt RD$200-300 pro Abhebung, Ihre Bank kommt mit der eigenen Auslandsgebühr dazu. Das Limit pro Abhebung liegt je nach Bank meist bei RD$10000-20000 - seltener und größer abzuheben ist also günstiger.
Zur Sicherheit: Nutzen Sie Automaten in Bankfilialen und Supermärkten statt frei stehender Straßenautomaten. Nachts an einer leeren Straße Geld abzuheben ist in jedem Land eine schlechte Idee.
Karten
Internationale Visa- und Mastercard-Karten werden in Supermärkten, Kettenrestaurants, Hotels, Apotheken und an Tankstellen akzeptiert. Immer mehr Colmados haben ein Terminal, aber es bleibt eine Lotterie: Der eine nimmt Karten, der nächste nicht. Märkte, Guaguas und Strandverkäufer - nur Bargeld.
Bietet das Terminal an, in Dollar statt in Pesos abzurechnen, wählen Sie Pesos. Das nennt sich DCC (dynamic currency conversion), und der Umrechnungskurs ist dabei immer schlechter als der Ihrer Bank.
Informieren Sie Ihre Bank vorab über die Reise, damit die erste Zahlung in der Dominikanischen Republik nicht die Karte sperrt.
Wie viel Geld mitnehmen
Als Richtwert pro Person und Tag außerhalb des Hotels: $50-100 decken Essen im Café, Transport, kleine Einkäufe und Trinkgelder. Ein Tag mit Ausflug kommt mit dessen Preis obendrauf. Die detaillierte Kostenaufstellung steht im Artikel was ein Urlaub in der Dominikanischen Republik kostet, die Transportpreise im Guide zur Fortbewegung.
Tragen Sie nicht das gesamte Bargeld bei sich: den Tagesbetrag ins Portemonnaie, den Rest in den Hotelsafe.
Trinkgeld
In Restaurants werden automatisch 10% Service (propina legal) auf die Rechnung aufgeschlagen - das ist gesetzlich vorgeschrieben und kein Trinkgeld für den Kellner. Darüber hinaus sind 5-10% in bar für guten Service üblich. Wem, wie viel und wann - ausführlich in unserem Trinkgeld-Guide.
Sicherheit
Einfache Regeln, die überall funktionieren:
- Beim Bezahlen nicht das ganze Bargeld zeigen - kleine Scheine getrennt aufbewahren
- Geld aufteilen: ein Teil ins Portemonnaie, ein Teil in eine andere Tasche
- Die Hauptreserve an Bargeld und die Dokumente in den Hotelsafe
- Karten von beiden Seiten fotografieren und die Telefonnummer der Bank für den Sperrfall notieren
Die Dominikanische Republik ist kein gefährliches Land, aber Geld zur Schau zu stellen ist nirgendwo eine gute Idee. Mehr zum entspannten Urlaub im Artikel ist die Dominikanische Republik sicher.
Fragen zur Reise?
Sie planen einen Urlaub in der Dominikanischen Republik - schauen Sie sich unsere Touren im ganzen Land an. Fragen zu Bezahlung, Preisen und Programmen beantworten wir schnell und konkret per WhatsApp.